Philosophie der Zahl - Philosophie der Zahl

Magie und Mystik der Namen und Zahlen
Philosophie der Zahl
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Philosophie der Zahl

Pfingstfest
Praktische Lehrbuch der Kabbala. Berührungspunkte der Zahlen in der gnostischen Philosophie: Wie bereits erwähnt, drückt sich das Universum und die gesamte Schöpfung in Zahlen aus, und darum wird es zweifellos eine Verbindung zwischen der Zahlenlehre Reichsteins und der gnostischen Philosophie geben, die zu einer Entsprechung bei dem zu besprechen-den Themen führen wird.
Ich gehe davon aus, daß der Leser sich schon einmal mit der Reichsteinnischen Zahlenlehre auseinandergesetzt hat; ansonsten findet man auf der Seite alle nötigen Dateien.
Als Vergleich für die Analyse habe ich mir die biblische Auferstehungsgeschichte ausgesucht. Fangen wir mit Reichstein an: die Zahl 12, die Opferung: Dienst am Volk, Aufopferung für eine Idee, Selbstlosigkeit, Muttertum. – „Immer strebe zum Ganzen, und kannst du selber kein ganzes Werden, - als dienendes Glied Schließe dem Ganzen dich an“, Friedrich Schiller. – Menschen mit der Zahl 12 haben die Aufgabe im Leben, sich für ihre Familie, für ihre Mitmenschen oder für eine Idee aufzuopfern. Geben ist empfangen, ist sich opfern, sich selbst finden. – Die Rune 12, Tyr, der Wiedergeborene. Er ist die Aufopferung, die Männlichkeit. Sie ist auch die Zeugungsrune, - zum Zeichen der Vereinigung, der Vermählung. Die Tyr-Rune soll also im Schoße der reinen Jungfrau den Tyrsohn, den Gottessohn wiedererwecken. „Fürchte nicht den Tod, er kann dich nicht töten!“ (Guido von List.)
             
Aus der 12 geht die 1, das zeugende Prinzip, der Wille = Tat, und der 2, das gebärende Prinzip, das Wissen = schöpferische Bewußtseinswerdung, hervor; das Ergebnis:“Der Sohn“, die 3.
Die Zahl 3, Ehe, Gemeinschaft. Ehe = 2 = Wissen;, Gemeinschaft = 9 = Weisheit, Menschen mit der 3 sind karmisch bestimmt zu heiraten, weil sie sich nur durch eine wahre Ehe, d.h. durch einen Partner und das Kind entwickeln können. Die Hochzeit ist der Tag der Wiedergeburt und eine innere Wende zu einem schöneren Sein. Eheliche Liebe ist Lebensfülle, ist Schöpferkraft, ist Schöpferlust. Die Rune 3, die Thorn-Rune. Diese Rune bedeutet den durch das Leben bedingten Tod, der aber zur Wiedergeburt führt. Sie ist die Rune der körperlichen magnetischen Übertragung (Ehe). „Wahre dein Ich!" (Guido von List.) Die Zahl 4, Tat, Wille und Durchsetzungskraft; dem geht aber die Zahl 13, Transformation voraus (siehe Grafik 50 Tage bis zu Pfingsten, die Zahl 49 = 13, Transfiguration, (Transformation), dazu aber später.
Der Namensträger mit der Zahl 13 hat die Aufgabe, sich aus einem mehr oder weniger materiellen Menschen in einen geistig-seelischen Menschen umzuwandeln. Somit ist durch Umwandlung zur 4 die Kraft und der Wille vorhanden, das Ziel zur 5, Religion, Gott, zu erreichen. Wer sich nun auf den Weg zum geistigen Menschen, zur Religion, zu Gott, zubewegt, wird noch mit der Zahl 14, die Selbstsucht, Beherrschtheit, und Selbstzucht, konfrontiert. Und die Aufgabe seiner Wandlung wäre: Es kann niemand herrschen, der sich nicht selbst zu beherrschen vermag. Daher muß das Ziel sein, Selbstsucht, Zynismus und Egoismus aus seinem Herzen zu verbannen und sich bemühen, statt dessen Liebe zu allen Menschen in einem zu erwecken. Die Rune 4, die Os-Rune. Sie steht u.a. für „Erbe, Vererbung, Veranlagung und somit auch für Geschick und Schicksal - die durch die Geburt zur Auslösung kommen“. Sie gilt ferner als Rune der odischen Strahlkraft und des Atems. Die geistige Macht der Rede, der Überredung, der Überzeugung. Die Rune 5, die Rita-Rune. Sie ist die Urgesetz-Rune. Rit, die Rune des göttlichen Rechtes, der All- Gerechtigkeit, der Religion, des Rates und der Stärke. Die Rune der Gerichtsbarkeit.

    
Erklärung aus dem Gnostischen :
Die Zahl 12, das Opfer, die Kreuzigung:  Die 12 symbolisiert die Auferstehung der Geistseele nach dem vollständigen Untergang des vormals materiell gebundenen Menschen. Jesus sein Opfer wird erhört; er ist befreit vom Sumpf der Weltgeschichte und am dritten Tag erfolgt seine Wiederauferstehung (nicht zu verwechseln mit der Reinkarnation.) – Das leere Grab wird am dritten Tag im Garten des Josef von Arimathia zurückgelassen. Der neue Mensch steht im Kreis der Ewigkeit Gottes. Aus dem Kreis als Grabmal erhebt sich der wahre, göttliche Mensch, Jesus der Christ; am dritten Tag. Der Name Arimathia ist eine Entstellung der Bezeichnung einer sehr alten Schrift, welche die Arithmetica genannt wurde, das heißt, die heilige Magie der Zahlen. Sie handelt von dem einen, der aus dem Kreis hervortritt, und so die Ziffer Zehn bildet, die heiligste Zahl.
      
Aus der 12 geht die 1, sie symbolisiert den Willen des Vaters und entspricht dem Urton, dem ersten Schöpfungswort; und der 2, sie bringt den mit der Einheit Verbundenen in ein neues Verhältnis zur Ursubstanz; dann wird ein enormer Schatz an Erfahrung und Kenntnis frei. Darum heißt die Zahl 2 in der hermetischen Gnosis „die Mutter“, hervor; das Ergebnis: „Der Sohn“, die 3.
Drei, Ehe, Gemeinschaft (bei Reichstein), die Dreifaltigkeit. Mit der Drei wird ein Geburtsvorgang eingeleitet, aus dem eine neue Dimension, eine neue Ebene der Betrachtung entsteht. In vielen Religionen wird der oberste Schöpfer als dreifältig dargestellt: in der christliche als Vater, Sohn und Heiliger Geist, in der indischen als Brahma, Vishnu und Shiva. Jetzt kommen wir auf das vorher angesprochene, den Begriff „Transfiguration“, bei Reichstein „Transformation“, genannt. Manch einer hat sicherlich schon einmal die Worte Jesus an seine Jünger vernommen, indem er sprach: „Nicht einmal sollt ihr Verzeihen, sondern 7 x 7.“ – das Ergebnis aus 7 x 7 = 49, die Zahl der Transfiguration; es ist die Zahl des erhoben Werdens zu einer Wiedergeburt; bitte nicht verwechseln mit der Inkarnation.
      
Diese Transfiguration muß von der Auferstehung bis zum Pfingstfest, der Geburt der vollkommenen Menschwerdung dreimal erfolgen, und zwar jeweils um die Ziffer 49 , die als Lichtkraft, das Feld des Sonnensystems, zu dem die Erde gehört, erhöhen. Es wird gesagt, daß das Umherwandeln des Christus unter den Menschen nach seiner Auferstehung  noch vierzig Tage  bis zur seiner Himmelfahrt dauerte; es waren die 40 Tage seiner Prüfung in der Wüste. Wir kommen nun zur Vier, die Zahl der Verwirklichung, Vollendung, der Vollkommenheit. Es entsteht eine Voraussetzung für den geistigen Weg, den Niemand für einen anderen gehen kann. Zu allerletzt zur Zahl 5, Religion, das Pfingstfest.

Ist der geistige Weg der 4 vollbracht, ist die Folge davon die Zahl 5, das neue Bewußtsein; die Fünf ist die Zahl der Überwindung, die Stunde der völligen Befreiung von allen Einflüssen, Kräften und Ansichten der Dialektik, sowohl in der Stoffsphäre als auch in der Spiegelsphäre. Die Reise durch den Stoff, das Lebensfeld des Menschen, dem Eintritt in ein ewig währendes Leben ist erreicht. Jesus Christus, der Mensch, der gleichzeitig Gott ist, hat es vollbracht. Zu allerletzt die Beziehung der Zahl 10 zur 5: die Zehn Tage von Himmelfahrt zum Pfingstfest, zur göttlichen Ordnung. Zu der Auferstehungsgeschichte bis zum Pfingstfest gehören aber noch die 7 Einweihungsstufen (7 Planeten) der hermetisch- gnostischen Mysterien, was ich demnächst noch ergänzen werde, dazu. Hier der Nachtrag:
      
Die sieben Einweihung der Siebener-Kreis gehen in drei Einweihungsstufen vonstatten. Hierbei spielen die Zahlen 10, 11 und die 12 eine besondere Rolle. Die Zahl 10 ist das Symbol der Vollendung, in ihr verbindet sich die Zahl 1 mit der Null und schließt damit die Reihe der Ziffern ab. Mit der Zahl 1 beginnend, führt die Reihe zur Zahl 1 zurück, jedoch auf eine höhere Stufe. Hinter der Zahl 1 steht die Machtfülle des verborgenen Gottes (Null), der sich in der Zahl 10 manifestiert. Denken wir an Pythagoras „Tetraktys“ 1+2+3+4 = 10; aus der Zahl 10 entwickelt sich das ganze Universum.  
      
Die Zahl 11 trennt das Individuum von der irdischen auf die geistige Ebene; sie ist die siebte der letzten Einweihung des Siebener-Kreises, zur geistigen Welt, der Neptun-Einweihung im dritten Siebener-Kreis; und dem gehen Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn im ersten Siebener-Kreis und Uranus im zweiten Siebener-Kreis, voraus. Der Eingeweihte der Zahl 10, empfängt nun einerseits den Schlüssel für diesen astronomischen Zyklus der Neptun Einweihung.
Die Zahl 12 korrespondiert mit der 8, den Saturn, der Hüter der Schwelle zum ewigen Leben, der gebietet: „Bis hierher und nicht weiter“. Die Zahl 12 ist u. a. die Zahl des Leidens und des Todes, andererseits aber auch der Gnade und Vollkommenheit. Durch sie erfolgt nach der Saturn und der Neptuneinweihung die Geburt des wahrhaftig göttlichen Menschen. Hier werden die Werke des ewigen Lichtes durch das Feuer erfüllt.
      
Lesen sie nun in Herbert Reichsteins Zahlenschlüssel die Abhandlung der Zahl 10, die er als Charakterdeutung den Uranus gegeben hat, und im Lebensziel / Prüfung: als „Wechsel des Glücks“ gedeutet wird. Dann folgt die Zahl 11, im „Nykthemeron des Apollonius von Tyana“, die Elfte Stunde, sie gab Reichstein dem Neptun als Charakterdeutung, und im Lebensziel / Prüfung: als  „Spirituelle Macht“ gedeutet. Und zu allerletzt die Zahl 12, im „Nykthemeron des Apollonius von Tyana“, die Zwölfte Stunde, das gebärende Prinzip, woraus Neues entsteht.
Man kann anhand Reichsteins Zahlenschlüssel gut erkennen, daß aus gnostischem Wissen geschöpft wurde.
     
Hiermit möchte ich fürs Erste meine Analyse beenden. Daß diese Darstellung nicht ansatzweise vollständig ist, dem bin ich mir vollumfänglich bewußt; um dieses Thema abzuhandeln, würde es unzählige Bücherregale füllen und hat auch gefüllt.

Auszug aus  Fragmente eines verschollenen Glaubens:
Was die Zahl 7 und 50 betrifft, wird die Bemerkung vielleicht interessant, daß Philo an anderen Orten uns sagt, Pythagoras habe die Zahl 7 die ewig jungfräuliche genannt, weil sie weder irgend eine Zahl der Dekade (1-10) hervorbringe, noch selbst von irgend einer hervorgebracht würde. Die Macht oder das Quadrat von 7 ist 49, die Zahl der [image:image-5]Transfiguration, die wahrhafte Menschwerdung;  (wir erinnern uns: Jesus Worte an seine Jünger: Nicht einmal sollt ihr verzeihen, sondern 7x7), und das große Fest fand demnach am 50. Tage statt (das Pfingstfest, es ist vollbracht.) Die Zahl 50 gründet sich auf die Proportion der Seiten des vollkommen rechteckigen Triangels, des berühmten Pythagoräischen  Dreiecks, das Plato so oft erwähnt.
Auszüge aus Quellenangabe:
  • Die Gnostischen Mysterien der Pistis Sophia, Jan van Rijckenborgh
  • Der Ruf der Bruderschaft des Rosenkreuzes, esoterische Analyse der Fama Fraternitatis R.C. Jan van Rijckenborgh
  • Die Chinesische Gnosi, Jan van Rijckenborgh, Catharose de Petri
  • Dei Gloria Intacta, J. van Rijckenborgh
  • Runenmagie, Karl Spiesberger
  • Bibliotheca Hermetica, G.R.S. Mead, Fragmente eines verschollenen Glaubens, das geheimwissen der Gnostker, Ansata-Verlag, Interlaken
  • Alte Rosenkreuzer-Schriften, Ecclesia 1960 iger und 1980 iger Jahre, Jan v. Rijckenborgh


Herbert Reichstein, Magie und Mystik der Namen und Zahlen. Betrachtung aus geisteswissenschaftlicher Sicht

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